Elysium geschlossen!

Dank des Stiftes Heiligenkreuz ist das Elysium geschlossen. Der allerherzlichste Dank gilt insbesondere Abt Maximilian Heim, der einem solch angesehenen Stift wirklich nicht angemessenen Treiben endlich ein Ende gesetzt hat. Wir hoffen, dass das Stift nun mit einer etwaigen Vermietung umsichtig ist und kein Betrieb in den Keller kommt der länger als bis 22:00 geöffnet ist.   Wobei man sich fragen muss ob man einen Keller nicht einfach Keller lassen sollte – überhaupt nach dieser Leidensgeschichte für uns Anrainer.

Elysium_geschlossen

Übrigens: Bis heute hat es das Magistrat nicht geschafft (oder gewollt), dass alle Auflagen umgesetzt wurden.  

Ohne das parteiische agieren des Magistrats, gegen die Anrainer (und Eigentümer), würde es solche Lokale überhaupt nicht geben können.  So wird das wichtigste touristische Kapital Wiens – nämlich die Innenstadt  - vernichtet. Die allerwenigsten Touristen kommen zum Saufen und Feiern nach Wien. Es kommen zum Glück noch die finanzkräftigen Kulturtouristen, die genau solche Viertel wie das Alte Universitätsviertel schätzen!

Verbesserung der Wohnstraße

Die Wohnstraße im “Alten Universitätsviertel” und insbesondere auch in der Bäckerstraße ist nach der Stenzel-Umfrage nun “einzementiert” und seitens der Gastronomie ein für alle Mal zu akzeptieren. Jetzt geht es an die Verbesserungen, damit sie auch wirklich zu einer solchen wird. Zur Einleitung was bedeute eine Wohnstraße nach §76b Stvo:

  • der Fahrzeugverkehr ist verboten, ausgenommen Zu-und Abfahrt. Dh. das Durchfahren ist verboten, so wie es zB die Taxler insbesondere über die Köllnerhofgasse nächtens gerne machen
  • Fahrzeuge dürfen nur mit Schrittgeschwindigkeit (max. 5-7km/h) fahren und Fußgänger und Radfahrer nicht behindern oder gefährden
  • Mitten auf der Straße darf man Gehen und Spielen, mutwillig behindern darf man aber niemanden dh. stehenbleiben und nicht weggehen wenn ein Auto kommt. Sehr wohl aber vor einem Auto in Schrittgeschwindigkeit gehen. Dieses darf ja auch nicht schneller fahren.
  • Radfahrer dürfen gegen die Einbahn und nebeneinander fahren  (§7(5) Stvo)
  • Parken ist nur auf den markierten Parkplätzen erlaubt (§23(2a) Stvo), Halten darf man auch an anderen Stellen (aber Vorsicht bei Hauseinfahrten, da muss der Fahrer sitzen bleiben – §23(3) Stvo)

Details siehe auch hier http://www.fahrschule-arena.at/news/vergleich.html (wobei hier die angegebene Geschwindigkeit nicht ganz richtig ist, da die Rechtsprechung bei Schrittgeschwindigkeit von 5 bis 7km/h spricht).

Davon sind wir bei uns weit entfernt, da die meisten Autofahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch die Straßen rasen. Manche machen das sicher absichtlich, die Mehrzahl weiß jedoch nicht einmal, dass sie sich in einer Wohnstraße befinden bzw. wie man sich in einer solchen verhält. Daher ist es auch gesetzlich vorgesehen, dass begleitende Maßnahmen entweder baulicher Natur oder besserer Beschilderung möglich sind. Bei uns wurde das Minimalprogramm umgesetzt dh. mit den kleinsten zulässigen Schildern. In anderen Bezirken sieht das ganz anders aus, siehe auch Beispiele unten.

Wir fordern nach diem eindeutigen Abstimmungsergebnis für die Wohnstraße und gegen eine Fuzo nun von MA28/MA46, dass die Experten der Stadt Wien nun all Ihre Erfahrung (und falls notwendig unter Beiziehung externer Verkehrsexperten von Universitäten oä.) dazu einsetzen, damit hier eine Wohnstraße entsteht die Vorbildwirkung für ganz Österreich hat. 

Möglichkeiten wären beispielsweise:

  • Um das Geschwindigkeitsniveau zu verringern, zusätzliche bauliche Maßnahmen, wie Fahrgassenversätze, Fahrbahnanhebungen (Aufdoppelungen) und Gehsteigdurchziehungen
  • Versetzung von Parkplätzen auf die linke Straßenseite damit “Schlagenline” gefahren werden muss
  • Auch optische Gestaltungsmaßnahmen wie bessere Beschilderung (zb. beidseitig der Fahrbahn große Wohnstraßenschilder, Zusatzschilder wie „Durchfahrt verboten“, „Schrittgeschwindigkeit“)
  • Verbesserung von Fahrbahnmarkierungen  (zb. Markieren der Wohnstraße auch auf der Fahrbahn, am Beginn und auch mehrmals mitten im Viertel damit dies niemand “vergisst”, Hinweise auf Schrittgeschwindigkeit direkt auf der Fahrbahn, optische Fahrbahnverengungen durch Markierungen etc.)

Auch sollten wir  Bewohner in Form des Vereins mit eingebunden werden, da niemand das Viertel besser kennt als wir Bewohner die sich rund um die Uhr hier aufhalten.

Beispiele wie Wohnstraßen in anderen Bezirken Wiens deutlich besser als bei uns umgesetzt sind:

Eggerthgasse2, 1060: Beidseitig der Straße sehr große Wohnstraßenschilder mit Zusatzschild „Durchfahrt verboten“

Eggerthgasse2, 1060: Beidseitig der Straße sehr große Wohnstraßenschilder mit Zusatzschild „Durchfahrt verboten“

 

Eggerthgasse2, 1060: Wohnstraße auch in Bodenmarkierung kenntlich gemacht

Eggerthgasse2, 1060: Wohnstraße auch in Bodenmarkierung kenntlich gemacht

Wohnstraßenbeschilderung Servitengasse 1090, "Zusatzschilder "Durchfahrt verboten" und "Schrittgeschwindigkeit“ sowie „Ende 30 Zone“, Wohnstraßenschilder beidseitig bei Einfahrt in die Wohnstraße. Bauliche Maßnahmen: Fahrbahnerhöhung, Fahrbahnverengung, Bodenbelag zur GeschwindigkeitsreduktionWohnstraßenbeschilderung Servitengasse 1090, “Zusatzschilder “Durchfahrt verboten” und “Schrittgeschwindigkeit“ sowie „Ende 30 Zone“, Wohnstraßenschilder beidseitig bei Einfahrt in die Wohnstraße. Bauliche Maßnahmen: Fahrbahnerhöhung, Fahrbahnverengung, Bodenbelag zur Geschwindigkeitsreduktion

Anrainerparken kommt bei uns im Viertel als Erstes

Wie Stenzel in der Pressekonferenz zur Fuzo-Befragung angekündigt hat (auch um vom Fuzo-NEIN-Ergebnis abzulenken), kommt bei uns jetzt endlich das Bewohnerparken. Wir sind das erste Grätzl, in dem das umgesetzt werden soll. Wir hoffen, dass dies nicht so wie die Fuzo-Umfrage wieder im Chaos versinkt und sie diesesmal für den wohlgemeinten Rat seitens des Vereins Altes Universitätsviertel offen ist.

Laut Stenzel gibt es im „Alten Universitätsviertel“ in der Bäckerstraße 48, in der Schönlaterngasse 22, in der Köllnerhofgasse 22, in der Postgasse 56, in der Wollzeile 143, Am Fleischmarkt 70 und in der Rotenturmstraße 61 – als in Summe 422 – “Parkpickerln” (die bewohnerstarke Sonnenfelsgasse wurde im Übrigen von Stenzel in dieser Beispielrechnung vergessen).

Dies zeigt wie dringend es bei uns notwendig ist, Bewohnerparkplätze zu errichten (vor allem auch wenn man bedenkt, dass es bei uns in Summe nur 70 Parkplätze gibt und das für mehr als 714 potentiell Parkpickerberechtigte). Am besten dafür eignen würden sich sämtliche Parkplätze im geschlossene Bereich der „Wohnstraße“ (unten im Plan blau), da es dann keinen Grund mehr für Nicht-Anwohner/Nicht-Parkpickerlbesitzer geben würde hier einzufahren. Das würde nebenbei auch den ganzen Parkplatzsuchverkehr der Bettelalmbesucher eliminieren. Ein geschlossenes, verkehrsberuhigtes Viertel mit nur wenigen Parkplätzen und Zufahrtmöglichkeiten muss vom Lugeck beginnend, über Sonnenfelsgasse, danach vor Bäckerstraße 18, Ignaz-Seipel-Platz geschlossen Anrainerparkplätze bekommen bis das zulässige Kontingent für das Viertel aufgebraucht ist. Nur so werden auch die (an sich illegalen) Parkplatzkreiser ferngehalten. Das ist die einzig logisch richtige Lösung.Verkehrsberuhigte Zone

ORF Wien heute: FuZo nein, statt dessen AnrainerInnenparkplätze? http://tvthek.orf.at/program/Wien-heute/70018/Wien-heute/7537561/FuZo-nein-statt-dessen-AnrainerInnenparkplaetze/7542047

Bäckerstraßenviertel: Zerren um Anrainerparken und Nachtfahrverbot: http://derstandard.at/1392686314136/Wiener-Baeckerstrassenviertel-Stenzel-verspricht-Anrainerparkplaetze

ORF Online: Innenstadt erhält Bewohnerparkplätze: http://wien.orf.at/news/stories/2633020/

Die Presse: Stenzel: Ein Fünftel der City-Parkplätze für Anrainer http://diepresse.com/home/panorama/wien/1567202/Stenzel_Ein-Funftel-der-CityParkplaetze-fur-Anrainer-?_vl_backlink=/home/panorama/oesterreich/index.do

Hirschenhauser ad Bäckerstraße: Stenzel betreibt Vernebelungstaktik: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140225_OTS0236

Ursula Stenzel will mehr als 1.000 Anrainerparkplätze in der Wiener City: http://www.vienna.at/ursula-stenzel-will-mehr-als-1-000-anrainerparkplaetze-in-der-wiener-city/3873888

Ergebnis FUZO Umfrage – die Vernunft hat gesiegt!

Ergebnis der Befragung: Stenzels-Ballermann Fuzo wurde mit in Summe 74% der Stimmen  (38%Wohnstraße JA+ 36% Fuzo NEIN) eindeutigst abgelehnt, die Wohnstraße bleibt.

Ergebnis FUZO Umfrage

Das ist genau das, was wir als Verein immer gefordert haben. Das viele Geld das die Umfrage gekostet hat, hätte man besser in die Wohnstraße investiert. Auch wären uns ohne Umfrage Monate des Zuwartens und der nächtlichen Lärmbelästigung durch die Taxis erspart geblieben. http://youtu.be/0FfuM5-F8LU

116 JA Wohnstraße (38%)
111 NEIN FUZO (36%)
  68 JA Fuzo (22%)
12 JA Nachtfahrverbot (4%)
0 NEIN Nachtfahrverbot (0%)
0 NEIN Wohnstraße (0%)

Es ist eindeutig FÜR die Wohnstraße mit einem KLAREN NEIN zur Stenzel-Ballermann-Fuzo ausgegangen.

In den letzten Jahren wurde dreimal eine FUZO befragt, jedesmal hat es eine klare Absage gegeben. Wir gehen davon aus, dass das Thema Fuzo bei uns im Viertel ein für alle Mal vom Tisch ist!

Man sollte sich seitens der Bezirksvorstehung besser endlich um FUZOs in Einkaufsstraßen wie der Rotenturmstraße kümmern.

Bei uns im Viertel geht es jetzt an die Umsetzung der Verbesserung der Wohnstraße! Dh. weg mit den nächtlichen Taxis, bessere Beschilderung, Verbesserung Bodenmarkierungen, etc.

Beste Lösung für Taxiproblem Altes Univiertel

Von der MA65 gibt es bereits ein grünes Licht für die Umsetzung eines Nachtfahrverbotes zusätzlich zur Wohnstraße. Dies muss nun rasch umgesetzt werden. Auch gibt es vom Bezirksrat eine Vielzahl von einstimmigen Beschlüssen, die eine verkehrliche Beruhigung des Viertels fordern (Verbesserung Beschilderung Wohnstraße, Nachtfahrverbot, Anrainerparken).

Die Experten der Stadt Wien sollen nun all Ihre Erfahrung dazu einsetzen, damit hier eine Wohnstraße entsteht die Vorbildwirkung für ganz Österreich hat. 

Ps: Von 719 Wahlzettel wurden 419 retour gesendet (sensationelle 58% Wahlbeteiligung erwartet wurden 30%). Davon waren 112 Stimmen ungültig (vor allem durch Rücksendung mehrer Stimmzettel), diese wurden übrigens ebenfalls ausgezählt und hätten das Endergebnis nicht verändert, auch hier hätte es ein klares Fuzo NEIN gegeben.

Kurier: Konflikt um die Bäckerstraße geht weiter http://kurier.at/chronik/wien/konflikt-um-die-baeckerstrasse-geht-weiter/53.126.569

Presse: Wien: Keine Fußgängerzone für die City http://diepresse.com/home/panorama/wien/1566777/Wien_Keine-Fussgaengerzone-fur-die-City?from=suche.intern.portal

ORF-online: Wien: Keine Fuzo in der Bäckerstraße: http://wien.orf.at/news/stories/2632594/

TV Wien heute: http://tvthek.orf.at/program/Wien-heute/70018/Wien-heute/7529850/Ergebnis-Baeckerstrasse-alles-bleibt-beim-Alten/7534070

Österreich: http://www.xn--sterreich-z7a.at/nachrichten/Keine-Fuzo-in-der-Baeckerstrasse/133835187

Das Wiener Bäckerstraßenviertel wird nicht zur Fußgängerzone: http://derstandard.at/1392686187630/Befragung-zur-Fussgaengerzone-Baeckerstrassenviertel-zu-Ende

FP-Mahdalik fordert Bürgerbefragungsgesetz, 15% ungültig bei Bäckerstraßen-Umfrage durch chaotische Spielregeln:  http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140225_OTS0207/fp-mahdalik-fordert-buergerbefragungsgesetz

Wir im Ersten: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140225_OTS0181/wir-im-ersten-zu-stenzel-schwamm-drueber-es-geht-um-den-bezirk

Krätzl Programm, Samstag um halbfünf

ALTE SCHMIEDE
Eintritt frei, Begrenzte Platzkapazität
Samstag, 26. Oktober 2013, 16:30 Uhr
Alte Schmiede

INTERPRETEN

Gina Mattiello Stimme, Konzeption
Maruta Staravoitava Bassflöte, Konzeption
Reinhold Schinwald Klangregie

Beat Furrer
auf tönernen füssen (2001)

Reinhold Schinwald
nICHt (2013) UA

(Auftragswerk von WIEN MODERN)

Brian Ferneyhough
Mnemosyne (1986)

Olga Neuwirth
Spleen II (1999)

Elisabeth Harnik
Solo for Gertrude (2001/2011)

Christoph Herndler
hm_mh (Bearbeitete Fassung) (2012/2013) UA

Roman Haubenstock-Ramati
Morendo – double/echo (Bearbeitung: Bernhard Lang) (1991/2002)

ANMERKUNG
Eine Kooperation von WIEN MODERN und der Alten Schmiede. mit freundlicher Unterstützung der SKE.

Universitätsbibliothek Wien: Joseph von Sonnenfels im Porträt des Anton Graff

Als Kontrastprogramm zu den Problemen rund um die Lokale Wohnzimmer, Blue, Lukas, Bettelalm und Elysium das Objekt des Monats Oktober 2013 der Universitätsbibliothek Wien:

Joseph von Sonnenfels im Porträt des Anton Graff

Im Bestand des Archivs der Universität Wien befindet sich unter der Signatur Nummer 105.P 276 ein bemerkenswertes Porträt des Freiherrn Joseph von Sonnenfels aus dem Jahre 1778. Dieses Porträt, das nicht signiert ist, wird dem Maler und Porträtisten Anton Graff, dessen Todesjahr sich heuer zum zweihundertsten Mal jährt, zugeschrieben. Zwei herausragende Personen ihrer Zeit treffen in diesem Werk aufeinander. Das ist zum einen Freiherr Joseph von Sonnenfels, die Verkörperung der habsburgischen Aufklärung in Österreich und zum anderen der Maler Anton Graff, durch den die Porträtmalerei einen anderen, höheren Stellenwert bekommen hat.

Mehr Infos dazu direkt auf der Seite der Uni-Wien: http://bibliothek.univie.ac.at/sammlungen/objekt_des_monats/008929.html

Währen der Nazi-Zeit hieß die Sonnenfelsgasse übrigens Johann
Sebastian Bach Gasse, da Sonnenfels Jude war.

EINLADUNG ZUR GRÄTZELVERSAMMLUNG

am Mittwoch, dem 2.Oktober 2013, um 19h
in der Alten Burse, 1010, Sonnenfelsgasse 19

Liebe Leute und NachbarInnen!
Folgende Punkte möchten wir gerne besprechen:
# Vorstellung des Vereins Altes UniViertel
# BettelAlm: Stand der Dinge
# Berichte Betroffener von Elysium, Wohnzimmer, Blue u.a.
# Kennenlernen, Austausch und Vernetzung
# Weitere Vorhaben…

Footer Versammlung

 Wir hoffen auf Ihre/Deine Teilnahme sowie auf das Interesse all jener, die von den Entwicklungen der letzten Monate, insbesondere der Lärmeskalation durch Elysium, Wohnzimmer,Lukas u.a. sowie von der Erteilung des Gewerbebescheids für die BettelAlm, massiv betroffen sind.